Was man vor der Materialwahl wissen sollte.
Fachbeiträge unserer technischen Abteilung zu GFK-Bewehrung, Betonzusatzmitteln und Estrich für Fußbodenheizung: mit Daten, Normen und dem, was sich auf der Baustelle ändert.

GFK-Bewehrung oder Betonstahl: Was sich auf der Baustelle ändert
Ein GFK-Bewehrungsstab wiegt ein Viertel eines Betonstahls, rostet nicht und hat eine höhere Zugfestigkeit. Er ist aber deutlich weniger steif und lässt sich auf der Baustelle nicht biegen. Was Sie vor dem Umstieg wissen sollten.

Betonzusatzmittel: Arten, Wirkung und die richtige Wahl
Betonverflüssiger, Fließmittel, Beschleuniger, Verzögerer, Luftporenbildner, Dichtungsmittel … Was jede Wirkungsgruppe nach DIN EN 934-2 leistet, wie Sie das passende Mittel wählen und was Zusatzmittel mit Graphen bewirken.

Estrich für Fußbodenheizung: Arten, Aufbau und Wärmeleitfähigkeit
Der Estrich über den Heizrohren entscheidet, wie viel Wärme am Boden ankommt und wie schnell. Wir vergleichen die Estricharten, den üblichen Aufbau, die Wärmeleitfähigkeit und die Schritte vom Einbau bis zur Belegreife.

Abbinden von Beton: was dabei passiert, die Phasen und was es beschleunigt oder verzögert
Beton bindet nicht ab, weil er trocknet, sondern weil der Zement mit Wasser reagiert. Was Abbinden bedeutet, wie man es misst, was es beschleunigt oder verzögert und welche Fehler auf der Baustelle es beeinträchtigen.

Wie lange muss Beton trocknen? Stunden, Tage und Wochen
Ein paar Stunden zum Abbinden, ein bis zwei Tage bis zum Begehen, vier Wochen bis zur geforderten Festigkeit – und deutlich länger, bis er wirklich trocken ist. Die Richtwerte, was sie verändert und wie man sie verkürzt, ohne dem Beton zu schaden.

Druckfestigkeit von Beton: was C25/30 bedeutet, wie geprüft wird und wie man sie erhöht
Was die beiden Zahlen in C25/30 bedeuten, wie Würfel geprüft werden, welche Festigkeit Beton nach 7 Tagen haben sollte und was sie erhöht oder senkt. Mit Tabelle der Festigkeitsklassen nach DIN EN 206.

Faserbeton: Faserarten, Dosierung und wann Fasern die Betonstahlmatte ersetzen
Fasern machen Beton nicht druckfester: Sie begrenzen Risse und machen ihn zäher. Welche Faserarten es gibt, wie viel davon in den Kubikmeter kommt und wann Fasern die Betonstahlmatte ersetzen können.

Mörtelarten: welche es gibt und wofür man sie verwendet
Zement-, Kalk-, Kalkzement-, Calciumsulfat- oder Kunstharzmörtel; zum Mauern, Verputzen, für den Estrich oder zum Fliesenkleben. Wie Mörtel eingeteilt werden, was die Angaben auf dem Sack bedeuten und wie die alten Mörtelgruppen zu den heutigen Klassen passen.

Zementklinker: was er ist und warum die Branche weniger davon einsetzen will
Zementklinker ist das Herzstück des Zements und zugleich seine größte CO₂-Quelle, denn ein Großteil davon stammt aus dem Kalkstein selbst. Wie er hergestellt wird, welche Zemente weniger davon enthalten und wie sich der Zement je Kubikmeter Beton senken lässt.

Bewehrungskorrosion im Beton: Ursachen, Schadensbild und Vorbeugung
Die Korrosion des Betonstahls ist die häufigste Schadensursache an Stahlbetonbauwerken. Warum sie auftritt, obwohl der Beton den Stahl schützt, woran man sie erkennt, wie man instand setzt und wie man sie schon in der Planung vermeidet.

Leitfähiger Beton: was er ist, wie er entsteht und wofür er dient
„Leitfähiger Beton“ kann zweierlei bedeuten: Beton, der elektrischen Strom leitet, oder Beton, der Wärme gut leitet. Wie beides erreicht wird, wofür es dient und wie weit die Technik ist.

CE-Kennzeichnung von GFK-Bewehrung: EAD, ETA und Leistungserklärung
Für Glasfaserstäbe gibt es keine harmonisierte Norm, deshalb führt ihre CE-Kennzeichnung über eine Europäische Technische Bewertung. Was die einzelnen Dokumente bedeuten, in welcher Reihenfolge sie kommen und was Sie in Deutschland vor der Ausschreibung prüfen sollten.
